GFW Dach

GFW-Dach mbH :

Eine der grundlegenden Leistungen eines Sachverständigen ist die Erstellung von Gutachten für Gerichte, Behörden, Unternehmen oder Privatleute. Je nach Auftraggeber und Anlass werden die Arten Gerichts-, Privat- und Schiedsgutachten unterschieden. Wie ein Gutachten im Einzelnen auszusehen hat, ist jedoch nicht genau festgeschrieben. Allgemeine Grundsätze beschreiben, dass ein Gutachten systematisch aufgebaut, übersichtlich gegliedert und auf das Wesentliche beschränkt sein sollte. Ferner sollte jedes Gutachten für den Fachmann nachvollziehbar begründet und für den Laien z.B. Privatmann oder Richter gut verständlich sein. Im letzten Modul der Vorbereitung auf die Sachverständigenprüfung im Dachdeckerhandwerk wird der kompetente Referent, Heino Rotthäuser, u.a. anhand von typischen Beispielen aus der Praxis des Dachdeckerhandwerks einen Leitfaden für die Erstellung eines Gutachtens mit den Teilnehmern zusammen erarbeiten. Der langjährige Sachverständige Rotthäuser wird in diesem Zusammenhang auch die Organisation und den Ablauf des Ortstermins und die Dokumentation des Sachverhalts auf der Baustelle ausführlich erläutern. Ferner gibt Herr Rotthäuser wichtige Hinweise für die Zusammenarbeit mit dem zuständigen Richter bei Unklarheiten im Beweisbeschluss des anzufertigenden Gerichtsgutachtens.

Inhalte

  • Arten von Gutachten
    • Gerichtsgutachten, Privatgutachten, Schiedsgutachten, Obergutachten
  • Beweissicherungsverfahren
    • Beauftragung durch den Beweisbeschluss, private Beauftragung
  • Der Ortstermin
    • Einladungen zum Ortstermin, beteiligte Personen, Ermittlung der erforderlichen Daten auf der Baustelle und deren Dokumentation
    • Mitarbeit von Hilfskräften
  • Beurteilungsgrundlagen für das Gutachten, Regelwerke, Normen, Erfahrungen, Publikationen
    • Beurteilungen von Sachverhalten
    • Gebrauchsüblicher Betrachtungsabstand bei der Beurteilung der optischen Qualität
    • Hinzunehmende Unregelmäßigkeiten bei Gebäuden und Bauleistungen
    • Wertminderungen nach dem Zielbaumverfahren
  • Leitfaden für das Gutachten
    • Deckblatt, allgemeine Angaben und Aufgabenstellung
    • Inhaltsverzeichnis / Gliederung
    • Beweisbeschluss, Inhalte und Umfang des privaten Auftrags
    • Dokumentationen der Daten des Sachverhalts
    • Skizzen und Fotografien, Einheiten, Dimensionen, Messungen, Versuche
    • Nachvollziehbare sachverständige Beantwortung der Fragestellungen inkl. Quellehinweisen
    • Abgrenzung zu anderen sachverständigen Leistungen
    • Zusammenfassung, Unterschrift, Rundstempel
  • Honorarrechnung
Veranstaltungsort Bildungszentrum des westfälischen Dachdeckerhandwerks e.V., Eslohe
Referent DDM, öffentl. bestellter und vereidigter Sachverständiger im DDH Heino Rotthäuser, Coesfeld
Teilnahmegebühr EUR zzgl. 19% MwSt.
Teilnehmeranzahl mind. 4 Teilnehmer, max. 10 Teilnehmer
Arbeitsmittel Schreibzeug, Fachregeln des deutschen Dachdeckerhandwerks, 2 Ordner in der Papierversion
Termin

von 9.00 Uhr bis 16.00 Uhr